Die Insel Oahu und die Wolkenkratzer Honolulus
Sicher gehört auch Honolulus zu den Sehenswürdigkeiten der Insel Oahu, jedoch sollte man sich auch dem Umland widmen. Denn hinter den Wolkenkratzern Honolulus trifft der Besucher auf das wahre und authentische Land und seine Menschen. Dabei trifft man auf zauberhaften Landschaften und wahre Naturschätze, die es lohnt zu entdecken. Denn ob man als Naturfreund dort ist, oder sich etwas speziell erholen möchte, kann bestimmt auf städtisches Treiben verzichten, um sich dem schöneren Teil der Insel widmen zu können. Geht man auf die Nordseite der Koolau Bergkette, so stößt man auf die wahren Schätze, von denen man ja schließlich oft genug geträumt hat. Dazu gehören unter anderen die romantischen Buchten, die mit den enormen Wellen besonders den leidenschaftlichen Surfer zu seinem Sport animiert. Aber auch die tropischen Regenwälder mit den faszinierenden Wasserfällen geben Erholung und atemberaubende Motive für die schönsten Urlaubsbilder.
Eigentlich benötigt man viel mehr Zeit, als einem vermutlich zur Verfügung steht. Da könnte sich schon ein Mietwagen einmal lohnen. Zwar werden auch Buslinien oft angeboten, die können aber nicht die Individualität wiedergeben, und man ist selbst stets gebunden. Für den passionierten Autofahrer sei dann noch zu empfehlen, bei den Touren dann auf die Angebote von Bed & Breakfast einzugehen. Neben dem kostenlosen Parken kann man dort auch solide essen und eine Unterkunft bekommen. Dies gilt zumindest, insofern man die Insel Oahu individuell und näher kennenlernen möchte.
Aber auch das Zentrum von Hawaii sollte man sich wenigsten mal angesehen haben. Als Zentrum auf Hawaii stand, und steht Honolulu. Wenn man das Drehkreuz im Pazifik sucht, dann ist es eben dieses Honolulu. Der internationale Flughafen fertigt täglich Hunderte von Flügen ab, und man mag dann doch irgendwie die sonst nicht übliche Hektik leicht durchkommen sehen. Mit seinen mittlerweile fast 400.000 Einwohnern wurde Honolulu erst im Jahre 1850 zur Hauptstadt erkoren. Darüber hinaus leben im gesamten Umfeld von Honolulu ungefähr 800.000 Menschen, womit auch leicht umschrieben werden kann, dass man dort wohl eher weniger ein beschauliches Städtchen finden wird. Neben den Autobahnen bestimmen auch Hochhäuser die Landschaft und geben der gesamten Region einen Stempel auf. Für besinnliche Stunden in einer idyllischen Umgebung sollte man sich dann doch wohl eher etwas anders suchen, wofür auch noch die anderen Inseln gern anzusteuern sind.
Allerdings sollte man es auch nicht ganz verkennen, denn auch Liebhaber für ein Flair einer Großstadt soll es geben, selbst im Urlaub. Wie in jeder typisch amerikanischen Großstadt kann man auch hier das bestimmte Flair erleben. Kulturelle Angebote in Musik, Kunst und Theater sind vielfältig und auch nicht gerade anspruchslos. So ist zum Beispiel Honolulu Symphonie Orchester eines der ältesten amerikanischen Orchester überhaupt. Wer auch großen wert auf Museen legt, wird hier gut und vielschichtig fündig. Das sogenannte Chinatown bietet auch viel Raum für künstlerische Erlebnisse.
Wer sich besonders geschichtlich interessiert, kommt bestimmt beim Stichwort Pearl Harbor auf die Idee eine Besichtigung. Dabei kann man amerikanische Kriegsgeschichte lehrreich und recht nah sehen und sich über viel Interessantes informieren. Denn strategisch gesehen war Hawaii schon immer ein wichtiger Punkt in der amerikanischen Militärgeschichte. Der geschützte Binnenhafen war stets ein beliebter Ankerplatz für die amerikanische Marine. Durch den japanischen Luftangriff am 07.12.1941 war jedoch alle Idylle einer leichten Militärromantik dahin. Das alles führte dazu, dass die USA ab da in den 2. Weltkrieg eingestiegen sind. Zwar ist das Gebiet noch immer militärische Sperrgebiet, jedoch sind einige Teile frei zugänglich. So unter anderen das USS Arizona Memorial. Dabei handelt es sich um ein Schlachtschiff, welches beim Angriff gesunken ist. Man kann dorthin eine Bootsfahrt unternehmen, und die USS Arizona besichtigen. Daneben gibt es aber noch das USS Missouri Battleship. Dieses war ein Schlachtschiff, das noch bis 1955 im Dienst stand. Wer also gern einen Urlaub mit Geschichte verbinden möchte, sollte hier sein Glück versuchen, und vor allem Kamera nicht vergessen.
