Einer der schönsten Orte zum Schnorcheln auf Kauai ist Ke’e Beach. Zu erreichen ist er, indem man den Highway 560 bis zu dessen Ende im Ha’ena State Park fährt.
Die Bucht von Ke’e Beach ist durch ein Riff geschützt. Dennoch sollte man das Schnorcheln nur in den ruhigeren Sommermonaten wagen. In den rauheren Wintermonaten kann auch das Riff Ke’e Beach nicht mehr schützen und die Strömungen nehmen zu. Aufgrund der scharfen Felsformationen unter Wasser kann das Schnorcheln dann sehr gefährlich werden.
Auch im Sommer sollte man die Wellen im Auge behalten. Ke’e Beach gehört zu den gefährlichen Stränden auf Hawaii. Wenn hohe Wellen auf die Felsen prallen, sollte man vom Schnorcheln absehen. Generell sind wie bei allen Stränden auf Hawaii die Warnhinweise am Strand genaustens zu befolgen.
Eine spannende Unterwasserwelt wartet jedoch auf vorsichtige Schnorchler: Ke’e Beach ist z.B. das zu Hause von Meeresschildkröten (Sea Turtles). Mit etwas Glück hat man die Gelegenheit, mit ihnen zu schwimmen. Wichtig ist es, die Tiere auf keinen Fall zu berühren. Das sollte für rücksichtsvolle Hawaii Besucher selbstverständlich sein. Für alle andere: Die Berührung einer Meeresschildkröte ist mit einer Strafe von bis zu $ 100,000 belegt.
Die Lahaina Pier (auch: Old Mala Pier) wurde während eines Sturms in den Neunzigerjahren schwer beschädigt und danach nicht mehr in Stand gesetzt. Deshalb haben diverse Meeresbewohner die alte Pier für sich als Lebensraum entdeckt.
Nun findet man im Bereich um die Old Mala Pier verschiedenste Fisch- und Korallenarten sowie des öfteren Meeresschildkröten. Der interssante Bereich liegt direkt nördlich von dem noch intakten Teil der Lahaina Pier. Den verbliebenen, unzerstörten Teil sollte man bei einem Tauchausflug hingegen meiden, da die Sicht eingeschränkt ist und einige Gefahren lauern.
Der Bereich der versunkenen Überreste ist sehr interessant zu erforschen. Licht sollte man mitbringen, da einige schöne Korallenformationen unter den Pierresten versteckt sind. Etwas Spektakuläres dürfte man bei jedem Tauchgang entdecken. Die Tauchtiefe beträgt nur ca. 10 m bei guten Sichtverhältnissen von etwa 20 m.
Viele Taucher bezeichnen die Lahain Pier als exzellenten oder gar den besten Ort zum Tauchen auf der Insel Maui. Bei starkem Wellengang ist von einem Tauchgang abzuraten, da die Überreste der Old Mala Pier nicht geschützt sind und deshalb starke Strömungen auftreten können. Nach Möglichkeit sollte man sich vor Ort nach einem geeigneten Einstiegsort erkundigen. Zu beachten ist außerdem der Bootsverkehr in diesem Bereich. Neulinge an der Lahain Pier sollten sich deshalb unbedingt einer geführten Tauchtour anschließen.
Die Lahaina Pier liegt zwischen der Lahaina Cannery Mall im Norden und dem Lahaina Jodo Mission Budhist Cultural Park im Süden und verfügt über einen Parklplatz, der über die Front Street zu erreichen ist.
Tunnels Beach liegt im Norden von Kauai in der Nähe von Wainiha Bay. Tunnels Beach verstrahlt mit seiner halbmondförmigen Öffnung zum Meer, dem goldenen Sand und den schattenspendenden Palmen und Bäumen Postkartenatmosphäre.
Der Strand gehört zu den besten Schwimm-, Schnorchel-, Tauch- und Surfstränden auf Kauai und Hawaii. Ein echter Allrounder also. Etwa 200 m von der Küste entfernt liegt ein Riff unter Wasser, dass den Strandbereich auch in den Wintermonaten teilweise vor gefährlichen Wellen schützt.
Tunnels Beach ist weltweit als hervorragendes Tauchrevier bekannt. Zwischen dem inneren und äußeren Riff befinden sich zahlreiche Tunnel, Kanale und Lavaröhren, die als erstklassiges Rückzugsgebiet für tausende von Meereslebewesend bilden. Das Riff in Gänze erleben können zertifizierte Sporttaucher. Für Schnorchler gilt ohne schützende Tauchausrüstung Vorsicht, da scharfe Steine, Seeigel sowie enge Stellen natürliche Gefahrenstellen bilden. Zu sehen gibt es vielfältige Fischarten wie Lippfisch, Papageienfisch, Feuer-Schwertgrundel, Schwarmfische wie der Manini und Muränen.
Zu beachten ist, dass am Tunnels Beach keine Beach Park existiert. Auch Rettungsschwimmer sind hier nicht im Dienst.
Molokini ist ein Vulkankrater vor der Küste von Maui. Hier hat sich über Jahrhunderte eine wunderschöne Unterwasserwelt entwickelt, so dass der Bereich um Molokini Heute ein Meeresnaturschutzgebiet ist.
In den Gewässern um Molokini rund 5 km vor der Küste von Maui ist normalerweise mit Sichtweiten von ca. 30 m zu rechnen. Damit herrschen ideal Bedingungen für Tauch- und Schnorchelausflüge. Für Hawaii Urlauber, die sich für die Unterwasserwelt interessieren, ist Molokini in jedem Fall ein Pflichtbesuch.
Molokini ist ausschließlich mit dem Boot zu erreichen. Verschiedene Anbieter bieten Tagesfahrten nach Molokini an. Dabei ist die notwendige Schnorchel- bzw. Tauchausrüstung oftmals bereits im Preis enthalten. Entsprechende Touren starten entweder im Maalaea Harbor oder der Anlegestelle in Kihei.
Im Jahr 2003 wurde der Bereich der Kapoho Tidepools zum Meeresschutzgebiet erklärt. Offiziell heißt er nun Waiopae Tidepools Marine Life Conservation District. Im Zuge dieser Änderung wurde das Gebiet auch mit einem Parkplatz und Hinweisschildern versehen. Oftmals ist auch ein Mitarbeiter der meeresbiologischen Fakultät der Universität von Hawaii vor Ort, um Besucher Informationen zu geben.
Schnorcheln in den Kapoho Tidepools ist märchenhaft. In den Gezeitentümpeln befinden sich wunderschöne Korallen in den verschiedensten Farben. Auch verschiedensten Arten von tropischen Fischen haben hier ihr Zuhause.
Aber: Die Kapoho Tidepools sind zwar sehr zum Schnorcheln zu empfehlen, allerdings gibt es dort kaum Möglichkeiten etwas anderes zu unternehmen. Auf den spitzen Lavasteinen kann man sich nicht niederlassen, so dass Sonnenbaden verbunden mit Schwimmen weniger in Frage kommt.
Übrigens: Nicht weit entfernt von den Kapoho Tidepools liegt der Ahalanui Park mit seinem thermalen Becken.