Category: Museen

Geschichtsträchtiges Museumsschiff: Die USS Missouri

Die USS Missouri ist ein geschichtsträchtiges Schlachtschiff: Am 02.09.1945 wurde an Bord der USS Missouri durch eine Japanische Abordnung die Kapitulation erklärt und der zweite Weltkrieg fand ein Ende.

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Bedrohlich wirken die Kanonen der USS Missouri zwar noch, doch Heute fungiert das Schlachschiff ausschließlich als Museum

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Der Einsatz der USS Missouri war damit noch nicht beendet. Im Jahr 1984 erfuhr sie nochmals eine umfangreiche Modernisierung und wurde im Golfkrieg eingesetzt. Erst am 31.03.1992 wurde das Schlachtschiff mit der Kennung BB63 außer Dienst gestellt und liegt Heute im Hafen von Pearl Harbor bei Honolulu als Museumsschiff.

Dazu wurde die USS Missouri im Jahr 1998 an die gemeinnützige Organisation “Missouri Memorial Association” übergeben, die nun als Träger des Museums fungiert. Diese führte umfangreiche Reinigungs- und Aufbereitungsarbeiten durch.

Gegenwärtig wird das USS Missouri Memorial von etwa 400.000 Besucher jährlich besichtigt. Die Hauptattraktion ist eine Messingtafel auf dem Surrender Deck, die an die Kapitulation Japans erinnert. Momentan ist das Schiff allerdings nicht für Besucher geöffnet, da bis Mitte 2010 größere Wartungsarbeiten stattfinden.

Ein Stück Kulturgeschichte: Bishop Museum in Honolulu

Eingerichtet wurde das Bishop Museum in Honolulu ursprünglich von Charles Reed Bishop um den Nachlass seiner verstorbenen Frau Bernice Pauahi Bishop Anerkennung zu bieten. Heute ist das Bishop Museum mit seiner mittlerweile 120 jährigen Geschichte als State Museum of Cultural and Natural History das bedeutendste Museum zur polynesischen Kulturgeschichte.

Neben Ausstellungsstücken, die der ehemaligen Monarchie auf Hawaii entspringen, beherbergt das Bishop Museum auch zahlreiche Schriftstücke, Photografien, Kunstwerke und Filme, die in Bezug zu gebürtigen Hawaiianern stehen. Highlight des Museums ist die Hawaiian Hall, in der neben anderen Exponaten die Kronjuwelen der Königsfamilie von Hawaii ausgestellt werden.

Informationen zu aktuellen Ausstellungen und Veranstaltungen finden sich auf der offiziellen Homepage des Bishop Museums.


Hulihee Palace auf Big Island

Kona April 2009

Das Anwesen Hulihee Palace in Kailua-Kona war früher Rückzugsort der königlichen Familie von Hawaii

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Ein Palast der eigentlich nicht wie einer aussieht: Hulihee Palace war früher des Feriendomizil der königlichen Familie von Hawaii. Das herrschaftliche Anwesen wurde 1927 von den Daughters of Hawaii, einem Verein der sich der Aufrechterhaltung der hawaiianischen Kultur widmet, übernommen.

Der Hulihee Palace will als Museum Besuchern ermöglichen, einen Einblick in das Leben der Königsfamilie von Hawaii im 19. Jahrhundert zu bekommen. Hierzu werden Relikte und Artifakte ausgestellt. Meist handelt es sich hierbei um antike Mögel, die aus elegantem Tropenholz gefertigt wurden.

Im Schnitt einmal pro Monat finden Konzerte im Hulihee Palace statt. Diese haben einen sehr guten Ruf und sind einen Besuch wert.

Durch ein Erdbeben im Jahr 2006 wurde der Hulihee Palace beschädigt. Die Reperaturarbeiten sind noch im Gange, weshalb es bei Besuchen noch zu Einschränkungen kommen kann. Die Fassade hat einige Risse abbekommen und einige der Ausstellungsstücke wurden beschädigt, so dass eine schrittweise Instandsetzung notwendig ist.

Besuch im Polynesian Cultural Center

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Show im Polynesian Cultural Center

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Zugegeben: Die Shows im  Polynesian Cultural Center sind sehr teuer. Für das volle Paket bestehend aus Eintritt, Besuch der Shows und Dinner sind bis zu $ 200 fällig. Man kann dies allerdings als Spende sehen:  Das Polynesian Cultural Center ist zwar privatwirtschaftlich organisiert. Allerdings kommen eventuell anfallende Gewinne entweder den Studenten an der nahegelegenen Brigham Young University Hawaii in Form von Stipendien zu Gute oder das Geld wird dem Erhalt der polynesische Kultur gewidmet. Aktuell sind übrigens nur noch etwa 6 % der Einwohner von Hawaii polynesische Ureinwohner.

Das Museum ist in verschiedene Themenbereiche unterteilt und bietet Überblick über die verschiedenen polynesischen Kulturen z.B. auf den Fijis, Samoa oder Neuseeland. Die Shows sind vor allem von traditionellem Tanz geprägt und durchaus sehenswert.

Fazit: Für einen Kurzeinstieg in die polynesische Kultur sehr gut geeignet. Wer sich wirklich mit der Kultur auseinandersetzten will, der muss freilich länger auf der Insel bleiben und den Kontakt mit Ureinwohnern suchen.

US Army Museum of Hawaii

Helicopter on the roof

Auf dem Dach des Hawaii Army Museum steht ein Helikopter

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Das Hawaii Army Museum bietet Austellungen und Bildungsprogramme zu der Rolle, die Hawaii in Konflikten vom Ersten Weltkrieg bis zum Vietnam Krieg gespielt hat. Das Museum liegt in der Battery Randolph in Waikki’s Fort DeRussy und kostet keinen Eintritt.

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