Vulkan auf Big Island

Big Island als Hawaii

Auch wenn der wahre Name Hawaii ist, so sagen selbst die Bewohner und Hawaiianer stets Big Island. Dies erfolgt schlicht aus dem Grunde, um die einzelne Insel nicht mir der Inselgruppe Hawaii zu verwechseln. Denn schließlich hat sowohl die Inselgruppe, aber auch die einzelne Insel den Namen Hawaii. Hawaii selbst ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika und die Insel Big Island umfasst ungefähr 60 Prozent der Fläche dieses Bundesstaates. Als Besucher und Tourist kann man schnell da mal die Dimensionen unterschätzen, und ist letztendlich sehr überrascht. Eines der Hauptthemen auf diese Insel sind Vulkane. Für Besucher mit dem Hang nach Vulkangeschichte und deren Wirkung bietet daher Big Island beste Voraussetzungen für einen lehrreichen Urlaub. Insgesamt sind 5 Vulkane präsent, die über eine unterschiedliche Aktivität verfügen.

Dominierend ist dabei der Vulkan Mauna Kea, der als schlafender Vulkan gilt und eine Höhe von 4.241 Meter verkörpert. Aber wer sich auskennt, kann nachvollziehen, dass auch ein erloschener Vulkan seine besonderen Reize innehat. Auch der Vulkan Mauna Loa bringt mit seinen imposanten 4.170 Metern Höhe ebenfalls seine Eindrücke auf die Besucher. Sein letzter Ausbruch war 1984. Als der wohl aktivste Vulkan der Welt gilt jedoch der Kilauea, der immer noch eine Höhe von 1.222 Metern misst. Die Eruptionen erfolgen schon seit 1983 und halten noch an. Dabei kann man die Aktivitäten von Lava atemberaubend sehen. Die Inselkette selbst entstand durch vulkanische Aktivitäten, und Big Island liegt genau über dem sogenannten Hotspot. Die ganze Entwicklung ist auch daher ein geomorphologischen Phänomen und zählt zu dem, von Wissenschaftlern als prominent und beliebt eingestuftes, Naturschauspiel. Durch die Lage der Vulkane und der Höhe von über 4.000 Metern bilden sich dabei recht extreme Wetterunterschiede.