Kahuna: ein Stück altertümliches Hawaii
Viele Mythen ranken sich um den Begriff Kahuna. Lexikographisch lässt sich Kahuna am besten als Priester, Zauberer oder Experte definieren. Dadurch ergeben sich drei Arten von Kahuna: handwerkliche Meister, Experten der Navigation und Heiler.
Die Kahunas sind ein Stück altes Hawaii, das heute insbesondere in esoterischen Kreisen wiederentdeckt wird. Viele, teils widersprüchliche Erklärungen existieren, weshalb Kahuna teilweise in Vergessenheit gerieten. Tastsache ist, dass um 1820 die ersten christlichen Missionare Hawaii erreichten. In den folgenden Jahrzehnten wurde es für Kahuna, die den Heilberufen zuzuordnen waren, schwierig, ihre Profession auszuüben, da ihre Art der Heilung teilweise aus Gebeten zu altertümlichen Gottheiten basierte. Kahuna, die auf handwerkliche Künste oder die Schiffssteuerung spezialisiert waren, schränkten diese Jahrzehnte freilich nicht ein, da ihre Tätigkeit keine Schnittmenge zu religiösen Praktiken aufwies.
Trotzdem hatten die westlichen Einflüsse eine Auswirkung auf alle Arten der Kahuna. Viele ihrer Fertigkeiten wurden dadurch nicht mehr benötigt, weshalb die Überlieferung an jüngere Generationen nicht mehr statt fand.
Seit 1919 wurde die Ausübung natürlicher Heilverfahren auf pflanzlicher Basis wieder legal. Im Jahr 1972 wurden dann die letzten gestzlichen Einschränkungen fallen gelassen, so dass nun auch die Mystik und Zauberei legal ausgeübt werden können.
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